Real Life Ticker
Haha
Vielleicht interessiert es einige, was mir so tagtäglich passiert. ^.^ Hier findet man immer Dinge, die irgendwas spezielles an sich haben. Viel Spass ;D Ich versuche die Berichte möglichst kurz zu halten, damit sie auch leserlicher werden. ^^
Namen von RL-Leuten werden immer durch irgendwelche andere Namen ersetzt.
- Conan
- Train
- Sam
- Ryo
- Hiroshi
-
- Afro
- Dominik
- NEU: Der Amerikaner
Früh morgens steht man, müde und demotiviert, vor einem enthusiastischen Turnlehrer, der einem für eine der informatikschülerquälensten Sportarten zu begeistern sucht: Orientierungslauf. Zu meinem grossen Pech ist Kollege Alfa, mit dem ich am kommenden polysportiven Grossereignis der Schule eben diesen Lauf absolvieren werde, erkrankt, und ich übe ein letztes Mal mit Kollge Beta. Unterwegs führt er mich, er, der die Karte liest, durch dichtestes Gehölz und dunkelste Hainenparts. Schliesslich gelangen wir an ein Sumpf, nein ein Moor; mit Zahlreichen tümpelhaften Wasserlachen durchzogen, Brennnesseln, die übelsten aller unangenehmen Gewächse, hoch die Staubsaugerrohre ... und dann die Viecher: fliegend, hüpfend, surrend und murrend, quakend und was auch immer für Geräusche von sich gebend, stechen und martern mich bis zum umfallen. Trotzdem marschieren wir schweren Schrittes weiter; besser gesagt ich marschiere weiter, denn Kollege Beta scheint das gar nichts auszumachen, und befindet sich schon fast auf der anderen Seite. Wie dem auch sei, quälende 5min später befindet sich auch tollpatschig Klein-Akira auf der anderen Seite und weiter geht die (Tor)tour. (Welch Kalauer). Pünktlich um, was war es noch?, 9.00Uhr sind wir wieder beim Start und haben, dank der hervorragenden Kartenlesekünsten von Beta zwei (zwei!) andere Teams überholt. Ich gestehe, mit meinen kartografischen* Fähigkeiten hätte ich es nicht zu Stande gebracht und unbeschadet durch den Wald zu managen.
Yah, des weiteren gibt es an diesem Tag nur noch eine Besonderheit; und zwar eine lustige. Französisch - Das Dessert des Tages, zum Finale, wenn sowieso alle schon am kaputtesten sind. Einen 3min langer Vortrag über einen random (wie man so gerne sagt) Gegenstand in seinem Leben; naturellement en français. Man merkt der Klasse an, dass sich mehr schlecht als recht darauf vorbereitet wurde. Ich bin durch, soweit so gut. Irgendwann kommt Kollege Gamma an die Reihe. Kühl wie ich noch selten einen eher unvorbereiteten Dozent gesehen habe schreitet er nach vorne und beginnt zu Reden. Meine Zehennägel rollen sich rückwärts im Kreis, als er beginnt sein Geldbeutel auszupacken und uns seine Visitenkarten zeigt und erklärt. Ich seh Kollegen Theta (der nächste coole Buchstaben im griechischen Alphabet) vis-à-vis von mir am lachen, wie ich noch keiner vorher lachen sehen habe. Mein Gott; solch Beherrschung an den Tag zu legen: Keinen Mucks von sich gebend, mit zwerchfellzerberstenden Qualen, krümmt er sich auf den Tisch, Blut steigt in den Kopf, Tomatenrote Farbe erhellt sein Gesicht, dreht sich mit dem Stuhl abseits, fasst sich, kommt zurück und beginnt den Sterbenden Schwan von neuem auf imposante Weise vorzutragen. Gamma redet so cool wie ich ebenso noch keinen gesehen habe, wenn jemand im Publikum so extrem lachen muss, weiter und erdreistet sich noch zu fragen, was denn los sei. Das ganze wird sehr unruhig, Theta kurz vor dem "Headdesk" mit geschlossenen Augen nach unten gebeugt, mit den Händen die Ohren fest verschliessend, versucht die allerletzte noch vorhandene Konzentration aus seinem Innern herauszuholen. Und so weiter … dass der Rest der Klasse Fussnägel schon alleine vom Anblick des Theta eine Olympische Medaille im Kunstturnen holten, möchte ich nicht mehr darlegen, danke

Meine Danken und Herren, ich danke für die Aufmerksamkeit.
Und das ist das Episodchen, von meinem erneuten ersten Schultag an einer vollkommen neuen Schule, von der ich aber nicht weiss, wie man sie am besten in das sehr beschränkte Hochdeutsch übersetzen könnte, geschweige denn die korrekte Transkription derselben. Und wenn ich sie wüsste (natürlich hab ich geflunkert, ich kenn den Namen

), dann würde ich sie, oder lassen wir den Konjunktiv, ich sag’s euch schlicht nicht, da man sonst mein Alter annähern könnte. Danke für das Verständnis.
Wie dem auch sei, am Morgen trifft man sich am Bahnhof mit … nein alleine halt. Aber wer trifft man? Yeah, Dominik unser Drummer steht auch am Bahnhof, auf den Zug ins für mich neue, für ihn gewohnte Schicksal wartend. Nebenbei: Dominik besucht nicht dieselbe Schule wie ich, sondern übt einen Beruf aus. Wie dem auch sei, nach ungefähr einer halben Stunde Fahrt trennen sich unsere Wege und ich zieh von dannen Richtung meines Schulareales. Der Rektor und der Prorektor versprachen in einem verheissungsvollen Brief, dass es eine mindestens dreiviertelstündige Rede geben wird, was mich zum einen beeindruckt und zum anderen kritisch stimmt. Wenn sie diese versauen, werden sie vielleicht in mein schwarzes Buch der ungenügend klugen und kompetenten Lehrkräfte, aufgenommen. Die Rede war nicht das Gelbe vom Ei, jedoch mindestens das Weisse, ums Wörtlich zu nehmen. Dem Prorektor seine Augen huschen in der Menge von einer relativ grossen Anzahl Schüler umher, sucht Blickkontakt, wird von mir jedoch nicht gewährt … dazu muss er erst was Leisten. Nach einigem administrativen Gefasel werden wir dem Abteilungslehrer zugeteilt, beziehungsweise runtergelesen, wo wir schon eingeteilt waren.
In den Klassenlokalitäten angekommen, stellt sich uns unser Abteilungslehrer als Herrn Zeta (Name von der Redaktion, sprich mit, WS, geändert) vor und weiter geht’s mit Formularen ausfüllen. Alle Schüler sehr nachdenklich und scheu gestimmt, bringt er einen Kalauer gefolgt von dem nächsten. Zugegeben, manchmal waren sie sogar keine Kalauern, sondern wirklich lustig. – Wir haben Männlein und Weiblein fast gleichermassen vertreten, Hübsche und weniger Hübsche, um nicht zu sagen Hässliche … ich bin kein Antifeminist, also sag ich, dass es auch weniger hübsche Männer hatte

Herr Zeta führt uns durch die ganzen Gebäuden und Turnhallen, Musikzimmer und Aulen. Er marschiert wie ein General; sowie er auch spricht, sehr laut, sehr gutes Hochdeutsch und immer was disziplinierendes im Unterton. So erklärt er uns Regeln, was wir dann und dann tun sollen und dürfen bzw lassen können und müssen. Nach diesem kleinen Rundgang durch das pädagogische Institut, welches übrigens als eines der besten gilt, oder von den Rektoren nur als das beschworen wird, geht’s ab zum Mittagessen in der Mensa. Man trifft einen alten Bekannten der Volksschule, der auch das schmeisst, was ich da tu. Gesellig setze ich mich zu ihm, da sich die anderen meiner Klasse scheinbar alle zum Invisible Man höchstpersönlich mutiert haben. Für wenig Geld kann ich eine grosszügig geschöpfte Portion SchniPo geniessen, wobei mein Kollege A17 an von zu Hause mitgebrachtem Was-auch-immer-es-war sich zu erfreuen versuchte.
Nach dem Essen watscheln wir ein wenig unbeholfen auf dem achso grossen Schulgelände umher, um uns danach im Informatik-Zimmer 16 wiederzufinden, wo ich des späteren Nachmittags dasselbige Fach erfahren werde. In Zwischenzeiten, wo man nichts zu tun hat, ist es gestattet an die Computer zu sitzen und die Zeit mit irgendwelchen Hirnlosen Internetseiten zu verbringen … tja, wenn man nur das Passwort unserer Klasse wüsste, wäre das wohl auch die unsrige Beschäftigung der nächsten 15min gewesen, bis mein Unterricht hier und des Kollegen A17’s seinen in seinem jeweiligen Zimmer begänne; aber man weisse es schlicht nicht. So wird halt die fünfzehnminütige Pause zu einer Halbwertszeit eines Uran238atoms. (Was diese beträgt, lässt sich im Internet nachschlagen

).
Nach weiteren 4,468 Milliarden Jahren (oh nein, jetzt hab ichs noch verraten …) kommt der Lehrer herein und wir beginnen 2h lang eine sehr anödende Informatik-Lektion mit weiteren Formularen und Email-Adressen-Umleitungen.
Mein Zug nach Hause fährt genau 5min nach Schulschluss. Ergo müsste ich sehr pressieren … wäre hier nicht wiederum ein fieser Konjunktiv! Nein, der Lehrer lässt uns, aus welchen Gründen auch immer, gute 6min eher raus, und für mich reicht es, vom Schulhaus bis zum Bahnhof zu marschieren (ich hab mächtig ausgeholt, immerhin 7min und 36sek; bei meinem Schritttempo, gleich des Generals seinem.) Nach ein wenig Verwirrung am Bahnhof reicht es mir aber schön um den Zug zu besteigen und nach Hause zu rasen. Schon mein Reclam-Büchlein von Theodor Storm (Der Schimmelreiter) hervorgeholt, um die Reisedauer zu verkürzen, seh’ ich eine junge Frau auch bekannt als ehemalige Mitschülerin, mit der ich einige Minuten quasseln kann, bevor ich dann schon umsteigen muss, und mich wieder der Theodor widmen kann.
Comments per PM/IRC oder anderen Instant Messengern ;~)
Aus den Medien betreffend Europameisterschaft 2008 kennen es sicher alle: Bern. Ist es dir noch kein Begriff? Dann lass dir etwas einfallen, damit du es noch rauskriegst. Ich war in Bern. Unterwegs um in eine Kunstausstellung von
Ferdinand Hodler. Sein Gebiet: Symbolismus. Man fährt also nach Bern. Die Oranjes haben sich verzogen, trotzdem sind Schwadronen von Menschen auf den Strassen. Nachdem ich die Stadtkarte auf allen 17 Sprachen gelesen hatte, wusste ich, wo das Museum war. - Schön kühl hier drin. Der mässige Besuch, vorwiegend Leute des älteren Semsters, tummelt mit iPods in den Ohren in den Gängen. Sie lauschen den Beschreibungen, welche auf den elektronischen Datenträgern gespeichert sind. Beim
"Der Holzfäller", kommt mir gleich Sam in den Sinn, gleichzeitig mit der Person die unter dem Bild sitzt: Alt-Bundesrat Christoph Blocher. Sam als Politik-Freak, bestätigte mir am Abend, dass mein Gedanke an ihn berechtigt war: "Ich war an der Hodler-Ausstellung" - "Ah, Blochers Lieblingskünstler?" - man versteht sich.
Als ich dann ins Untergeschoss kam wo noch eine externe Sonderausstellung für Abstraktion war, traf ich eine Frau. Eine ganz normale, wie sie in allen Ausstellungen anzutreffen sind, Führerin - aber boah! Die hat mir die Philosophie von jedem Strich auf den erdrückend grossen und verschwindend kleinen Bilder erklärt. Die Expertin, kennt natürlich auch das Leben der Künstler, erläuterte mir die ganze Philosophie der alten Meister. Mit meinem akzeptablen Wissen über die Kunst konnte ich noch einigermassen mithalten ... dann sind wir aber weiter vorgedrungen und sie hat gesagt, dass sie ein Anhänger der Morphogenetik war ... huh, da KAM ich ins schwitzen, trotz den 18°C. Aber da ich mich niemals unterkriegen lasse, habe ich dann meinen einzigen Trupf aufsgespielt: "Rupert Sheldrake, was?". Hui, hat die Augen gemacht. Unter uns: Der Rupert Sheldrake ist das einzige, was ich betreffend Morphogenetik wusste ... (bis anhin natürlich; unterzwischen habe ich mich schon schlau gemacht

)
Noch was kurzes, auch in Bern: Als ich dann weitergezogen bin entdeckte ich noch einen Gitarren-Laden. Köstlich, Fender (American natürlich) Gibson (endlich mal eine SG in den Fingern halten!!) und eine schnittige ESP mit hässlichen Humbuckern. Wenns nicht so furchtbar heiss gewesen wäre in dem Estrich, bei 30°C draussen, hätte ich wohl mit dem Japaner, der auch anwesend war, einen Canon-Rock gerockt ... (wieso asoziiere ich japanische Gitarristen immer mit dem CanonRock?) ... - Mein Tag in Bern ... immer wieder ein Erlebnis. Danke fürs Zuhören ^^
Restliche Anmerkungen: Ich hab einigen einen ein wenig ... hm, regelwidrigen RLT zu schreiben. Aber ich lass (vielleicht; es würd mich schon reizen
) es doch ... ich will keine Probleme. Mal sehn, was sich machen lässt. Und geht mal auf Wikipedia unter Morphogenetik. [Dot][Dot][Dot]Und da ich weiss, dass es aus Faulheit eh niemand macht, habe ich hier noch einen Link parat gemacht: Link. Man lernt hier immer was, nicht wahr?
Im diesem Moment, wo ich das schreibe, ist schon halb zwölf ... und wir hatten eben etwa eine halbe Stunde Stromausfall ...
Ich sitze gemütlich vor dem PC, esse hie und da ein Mars/Snickers/Twix/Bounty/Celebrations und denk an nichts Böses, als plötzlich die kleine Tischlampe kurz flackert und wusch ... PC stellt ab, Lampe auch, stock finster. Wirklich dunkel. Ich seh rein nichts mehr und taste mich durch das Büro zu einem Schrank, in der sich meines Wissens in einer der vier Schublade eine Taschenlampe befindet. Gesucht - Gefunden. Man begibt sich nach draussen, wo die Eltern unterdessen eine, oder zwei Kerzen angezündet haben. Mit einer Freundin meiner Mutter wird Karten gespielt. Rundum hört man die Leute motzen und rumnörgeln: "Gib mir mal die Taschenlampe".
Aus purem "Jetzt könnte man doch Train-san anrufen"-Gefühl, rufe ich ihn per Mobiltelephon an. Er, schon im Bett, da keine Ferien hat, freut sich aber gleichermassen über den unerwarteten Stromausfall. Man sähe die Umliegenden Nachbardörfer auch nicht. Wohl ein Anschlag von al-Qaida auf Boniswil, dem Stromverteiler für unseren Sektor; spekuliert er. Ich entschliesse mich, gegen den Willen Trains, mal eben bei ihm, zwei Häuser weiter, vorbei zu schauen. Ganze Familie im Garten, als ich herantrete und sein Bruder plötzlich Taschenlampe anzündet, bekomm ich fast einen Herzinfarkt. Wir beginnen so richtige Stromausfallträumereien: Wir sehen Glühwürmchen (die, wenn man mal eines näher betrachtet, sehr eklig aussehen), phantasieren über ausgelaufene Kühlschränke, und dass die verdammten Barrieren der Züge noch Strom haben.
Train endlich schlafen, Akira wieder zu Hause, nichts tuend. Der Abend hat erst begonnen und man hat keinen Strom. (Anmerkung: Mein Nintendo DS hatte am Nachmittag den Saft aufgegeben und ist down gegangen. Aus Lethargie hab ich ihn noch nicht angesteckt, ergo no GameBoy! Nur um den Ernst der Situation begreiflich zu machen). Als ich mich wiederum zu Hause an der übermässig vorherrschenden Dunkelheit freue, weil man mal so richtig nichts sieht, hört man ein Sausen und mit ein wenig Flackern ist das Licht wieder da, und in der Nachberschaft hört man ein paar blasphemische Sprüche und alles ist wieder beim Alten.
Aufgabe auf nächstes Mal: Überleg dir mal, was du den ganzen Tag tun würdest, wenn es keinen Strom mehr gäbe. Regt zum Nachdenken an
Und zwar tiefgründiger als dies SL getan hat xD
Um 14.00 trifft man sich (Conan, Afro, X, Y, Amerikaner und Ich) beim Dorfladen. Wie schon ein wenig bekannt ist, gehen Conan und ich Sonntags des öftern mal aus was trinken. So sind wir immer fast genötigt, an den Auberginen-Regalen vorbeizuschlendern. Ich, mit meinem unerschöpflichen Forschergeist, möchte stets ein solches Exemplar kaufen, jedoch unwissend, wie zubereiten. Conan tut die Idee immer mit einem zynischen Spruch ab. (Obwohl er auch mal so ein Teil will). Wie es nun kommt, dass man Würste und Steaks fürs Brötlen (Brötlen = Im Wald grillieren) kauft, kommt man wieder zu den Auberginen ... grosses Grinsen fliegt über meine Züge ... und die des Conan. Für 1.55 CHF kaufen wir dann so ein Teil. (Was wir ausgesprochen günstig finden, dafür dass es so ein riesen Gemüse ist). Die Aubergine hat uns den ganzen Tag aufgeheitert ...
Eine allgemeine Dislozierung findet statt, bis man sich schlussendlich wieder beim Männderbad (kA warum es so heisst. Da dürfen auch Frauen hin ...) wiederfindet. Erstmal ab ins kühle Nass; ja, vor allem kühl. Der See (ja, wir sond noch letzte Überlebende See-Bader!) Zum Glück ist das Wasser auf der Oberfläche einigermassen erträglich, und ich halte mich mit meinem Super-Oberflächen-"Anti-Süsswasser-Hai-an-den-Beinen-knabber"-Schwimm-Stil so oben, dass ich nicht frieren muss.
Ein nasses Badetuch später gehts ans Feuer machen. Ich halte mich vorneweg raus, da ich in diesem Fachgebiet eh ziemlich unbegabt bin. Während die anderen also mit allen Mitteln versuchen ein Feuer zustande zu bringen, führe ich gerade den dritten verbalen (wir sind beie keine brachialen Typen ...) Weltkrieg führen, und ich ihn aus unserem Land ausweisen will, haben sie es geschafft ein kleines Feuerchen hinzubekommen. Die Heimatland-Niedermach-Orgien zwischen dem Amerikaner und mir ziehen sich noch während des ganzen Abends hin, jedoch ist es köstliche Unterhaltung denn ernstes Fertigmachen.
Nach dem Steaks gegessen waren, schmeisse ich die Aubergine aufs Feuer. Nimm sie gleich wieder runter, da ich merke, dass Auberginen-Scheiben besser wären. Nun landen die Scheiben auf dem Feuer. Wir wissen nicht, dass man diese Dinger im gleichen Stil grillen muss, wie die Steaks, nehmen wir sie nach zwei oder drei Minuten wieder runter. Kotze-hässlich. Conan hat seine Hälfte gleich in den Wald hinaus geworfen. Mir wars schade um die Aubergine, so habe ich ein Wettessen angestiftet: Afro war mein Kontrahend und dazu einziger, der dem hässlichen Geschmack von zu weig lange gegrillten Auberginen einigermassen Standhalten konnte. Natürlich verlor ich. Das erste Mal, eine Revanche und ein drittes Mal. Mit würgen und speien hab ich dann mit dem Geronimo (Afro) runtergebracht.
Auf der Heimfahrt regnete es aus Eimern, was uns jedoch nicht unrecht war, ja wir freuten uns, mit den Badehosen nochmals so richtig durchnässt zu werden. Daheim haben wir dann noch die Niederlage Russlands in vollen Zügen und mit Erdbeeren genossen.
=D
Schlafen ist eines meiner Hobbies. So habe ich mich auch heute Morgen sehr reingehängt um auszuschlafen. Ich hatte jedoch ziemliches Glück: Um halb 8 hab ich auf meinen Wecker gespäht: halb 11? Egal, ich kann eigentlich bis drei Uhr schlafen ... Glücklicherweise habe ich dem trügerischen Wecker nicht geglaubt, denn er ist durch irgendwelche übernatürlichen Ereignisse 3h vorgerückt. Alles in allem bin ich dann schon um 11 Uhr aufgestanden. Was stand nun an? Der zweite
Weltkrieg Bürokrieg. Mein Arbeitzimmer habe ich in den letzten zwei, drei Wochen ziemlich vernachlässigt, da ich mein ganzes Augenmerk auf meine Abschlussprüfungen gelegt habe. Überall Staub (nunja, der hat sich schon länger breit gemacht ...) und irgendwelche Unterlagen quer über die Schreib- und Arbeitsfläche verteilt. Erstmal alles von links nach rechts, abstauben, von rechts nach links, abstauben, alte Sachen wegschmeissen, Neue einordnen, Farbstifte spitzen, alte Filzer wegschmeissen ... zudem sind noch 2 Karten hervorgekommen ... Hochzeitseinladungen. Nuja, das peinliche ist, dass ich bei der einen keinen der beiden Glücklichen kenne, obwohl der Brief handgeschrieben han mich adressiert ist ... da solte ich mich noch erkundigen ôo ... die ganze Aufräumerei war untermalt vom synkopenreichen Spiel des Tokyo Ska Paradise Orchestra.
Um 3 Uhr kommt Train. Wir wollen ein Projekt, welches wir gestern gestartet haben, heute beenden.
Hier zu bewundern. Wir bitten sehr um Ratings und Comments ... zudem könnt ihr euer Englisch noch ein wenig auffrischen

Während der ganzen Bildereinpaaerei und dem Photoshöplen (wie wir kurzerhand "mit Photoshop arbeiten" verbisiert haben) hatten wir einen riesen Spass. Möchte ich nur angemerkt haben ... mach auch mal was mit Freunden, das macht Spass

Heute Abend habe ich, als total untalentierter Koch, noch Abendbrot gemacht ... und wie es rausgekommen ist, möchte ich euch vorenthalten :P
Freundlichst, euer WS
Gestern Abend. Ein denkwürdiger Tag. In einem mit viel Pathos erfülten Moment hat eine neue Band das Licht der Welt erblickt. Rekkeswinth, wie der provisorische Name lautet, hat ein Probelokal gefunden ... wo darf ich nicht sagen, weil man mich hier sonst noch mehr verachten würde, als sonst ^^
Nuja, ich muss es wohl doch sagen: Im Untergeschoss einer Kirche. Herrlich, ich möcht fast sagen, göttlich. Nur schlecht, dass wir schon um 8 Uhr aufhören müssen, da danch ein Männerchor kommt ... und zu laut dürfen wir auch nicht sein, sonst werden wir rausgeworfen. Ich denke, dass wir dies gestern schon ganz schön auf die Probe gestellt haben ... ja, wirklich. Dominik (NEW: Rotschopf, wie ein Weasley. Immer gut drauf und ein echter Kumpane. Zudem ein super Drummer, mit dem ich mich Musikalisch bestens versteh (Polyrhythm>Ska>Salsarepeat )) und ich haben schon fast eine Berühmtheit erlangt, durch unser Lied "Joshua", selbst geschrieben, nur Schlagzeug (laut) und E-Gitarre (sehr laut), welches wir am Schulhausfest (ein Fest, welches im Schulhaus ist), auf bombastische, ja gigantische Art vorgetragen haben. (Laut, langsam>immer schneller, lauter, 2min Fade out =D) Ebendieses haben wir geübt, und zwar mit einem Ska-Input. Nuja, mein kleiner 130Wattverstärker hat geraucht. Oh Wunder, niemand ist reklamieren gekommen. Zum Schluss hat uns Daniel noch ein riesen BeatBox-Solo spendiert, worauf wir uns kugelten vor Lachen.
Noch kurz was zu heute. Wir hatten das letztemal Schule heute bei unserem Chemielehrer, dieses Ober-Arschgesicht von einer ... - - -
Auf dem Heimweg hab ich dann noch ein kleinen Mini Cooper gesehen, auf dessen Heckscheibe ein grosser Schriftzug "Children of Bodom" platziert war, innen drin ein fetter Gangster, Metal-Man, der wohl ~ gerne hört. Auf dem Heimweg hats dann nen Wolkenbruch gegeben und ich bin nach Hause (vom Bahnhof zu mir) gerannt und hab
It's raining again gesungen. (Gut dass mich niemand hörte =P)
~la fin~
Ich möchte noch erwähnt haben, dass ich am Sonntag mit Daniel Brown (NEU: Kolumbianer, dick, viel Humor, bekannt für seine gefährlichen Ziehzies (aka NippelTwist. Thx @ SL ^^) und nicht ganz so begnadeten BeatBox-SkillZ. Er heisst Daniel --> Dan und Brown wegen seiner Hautfarbe) und Afro (NEU: Koch mit einem nicht ganz so grossen Afro wie ich immer sage) Basketball spielen. Wir mit unseren eher beschränkten Basket-Fähigkeiten hatten es aber, obwohl wir nur zu dritt waren, sehr lustig. Als irgendwann einmal noch andere kamen, haben wir flugs ein Match gestartet. Da kam auch der vorher geübte Trick vor: Einen Dunking. Der wird ausgeführt, indem man mit Ball bis an den Korb hochspringt und den reindunkt und sich am besten noch am Korb hält und ein wenig schaukelt. Ich mit stolzen 1.85 komm aber nicht hoch. Dan Brown macht sich klein und ich spring auf seinen Rücken, hoch und zum Korb, schmeiss den Ball
rein (nein leider daneben. ja ich hätte auch lieber das andere erzählt) und verstauch mir die Hand am Ring. Shice ;D War aber lustig.
Aber nun zum System aller Dinge. [lies "Die Physiker" von Dürrenmatt]. Der Lehrer ist Möbius. Er stellt sich vor uns hin und meint, König Salomon, der Weiseste aller Menschen sei ihm erschienen, bzw erscheint ihm jeden Tag und diktiert ihm das System aller Dinge. Er will alle umbringen, die ihm glauben, und die, die ihm nicht glauben, glauben ihm nicht. Er meint, die Welt sei ein Legobaukasten mit endlich viel Baumöglichkeiten usw. Dann nimmt er irgendein Deutschbuch und blättert darin (mein Gott kann der schauspielern!!) als ob er ein Lexikon mit dem System vor sich hätte. Ist die Pommesfrittestablette möglich, das ist hier die Frage ... der kalte Krieg, er ist Russland, wir Amerika, er habe Möbius mit dem Buch des Systems aller Dinge und er würde eine Maschine bauen, mit denen er uns Gummistückchen genau auf die Backe schmeissen könne und dass uns das nichts ausmache, aber wenn er diese mit Atombomben fülle sehr wohl, und dass er noch perfider sein wolle und die Stücke mit Pickelsauce füllen, welche wir dann auf die Haut bekämen, und man müsse nur das machen, was Amerika respektive wir, am wenigsten mögten. So brachte er uns auch das Leben Einsteins und Newtons bei, wobei am Schluss des Buches dann der grosse Knall kam. Wie dem auch sei, der war genial. Einfach genial.
Ich möchte mich noch entschuldigen: Ich denke, dass der zweite Teil nur sehr schwer verständlich ist und sehr viel Grundwissen erfordert, und dann auch noch, dank sehr komplizierter/dummer Struktur, schwer zu verstehen ist. Aber Spass machts, oder?

>> PM @ WS
gleich nach dem Aufstehen, ungefähr um sieben Uhr, gibt es gleich eine Lateinprüfung vor dem armen und vor allem müden Akira auf den Tisch geknallt. Mühsam beginnt man zu übersetzen und ... wenn ich bedenke, lief es gar nicht so schlecht. Zwei Stunden später haben wir dasselbe in Musik, nur ist Stefan nicht mehr so müde, was auch ein Vorteil beim Opern-aus-dem-17-20-Jh-mit-Komponist-Herausschreiben ... Händels Orlando, Purcells King Arthur ... 5 Min später kratz ich ich die Kurve, angelangt beim 20 Jh, und zieh vorsichtig einen Spickzettel (ich betrüge in der Schule nie ... da ich aber Latein zu lernen hatte, musste Musik die 2. Priorität ziehen, und so musste ich gezwungenermassen im zweiten der Fächer schummeln. Eig machte es keinen Unterschied, denn ausnahmslos (ich use das Wort nicht, wenns nicht so ist), wirklich ausnahmslos alle, schummeln bei Herrn F. unserem ehrenwertem Lehrer. Also hab ich mich rausgeredet ... aber nun genug des Plädoyer und weiter im Text) hervor. Achjah, wusst ichs doch: Prometheus von Carl Orff ... Nundenn, wies rauskommt, kommt aus

Nachmittags im ComputerRaum. Nachdem wir in einem Plänkelfach alle schweren Aufgaben gelöst hatten, mussten wir in den PC-Raum um iwelche Informatik-Aufgaben zu machen. Bah, wers glaubt wird seelig. Aus irgendeinem Grund kommt Sam (wer denn sonst) und ich auf das Gespräch (achtung) "
Die 120 Tage von Sodom". Wir beginnen sogleich alle zur Verfügung stehenden Mittel (die PCs) auszunutzen, um Infos zu ergattern. Aber eins wissen wir schon vorneweg: Es ist das böseste Buch, welches jemals geschrieben wurde ... So beginnen wir zu schwärmen. Wenn man dieses Buch gelesen hat, verliert man sogleich seine Jungfräulichkeit (sofern man sie noch hat) und ist gegen jedes ach noch so gräuliche Desaster abgehärtet. Hostel 1 und 2 kominiert mit Saw respektive Cannibals Holocaust ist nichts im vergleich. Wenn jemand denkt, dass Kamasutra hoch 2 zu kennen, wird er auf die Welt kommen. Koprophilismus, Nekrophilismus, Sodomismus, homo und hetero alle Varianten mit Verstümmelung. Nach diesm Buch kann man 2 Wochen an nichts anderes mehr denken. Es gibt auch einen Film dazu, der aber auf den ersten 50 Seiten des Buches schon schlimmer ist als eben dieser.
Sam und ich haben beschlossen, es nach der diesjährigen Abschlussprüfung im nächst grösseren Buchladen (in unserem Dorf haben sie das net, war ja klar ;D) zu kaufen. Literarisch ein Klassiker, aber danach gibt es kein Zurück mehr ...
soviel von meiner Seite.
again und again, immer wieder ist Montag, immer wiede rist der erste Schultag, schon all die Jahre ... aber ihr kennt das. Morgens bin ich schon fast zu spät auf den Zug gekommen, da ich ja noch an das Ferien-Ausschlafen gewöhnt war. Am Nachmittag, nach der Schule wird einmal der Schrank, in dem der allgemeine CD-Player steht, durchforstet ... nach alten LPs, sprich Schallplatten. Ich habe da meine kleine Akira-interne Krise bekommen, als ich Raritäten wie original Glenn Miller Aufnahmen fand. Wenig später halte ich mit Tränen (ja so schlimm wars auch nicht ^^) eine 1979er-Platte, Breakfast in America von Supertramp in den Händen ... wohl meine Lieblingsband. Haha, so emotional aufgepppelt traut man sich noch eher an den Berg (Berg ist untertrieben, Gebirkskette passt eher) von Franzvokabeln die noch zu lernen sind ... wenig später steht jedoch Train vor der Türe, und wir müssen (ja wir müssen) noch einige Panini-Fussball-EM-Sticker austauschen. Dass wir in unserem alter das noch machen, verwundert uns auch immer wieder. Wir finden en es übrigens absolut empörend, dass die schei .... argh ... dumme Firma Panini/UEFA einen solch riesen Kommerz aus den Bildern macht. 20 Rappen für ein kleines dummes Papier mit Gökan Ünal darauf zu haben??? Dies ist das StanardThema beim Bilder Tauschen.
Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich mir auch ein solch populären Account auf Last.fm eingerichtet habe, und wer will, kann mich dort adden. Hinweis: Ein gewisser Akira-kun geistert dort auch rum, der ist jedoch eni verdammt billiges Imitat des Originalen Meeisters Akira-kun-himself hier auf PI.
Achtung externer Link zu Akira70000 hier bekannt als Akira-kun bzw White_Swampert
^^
[Ich hab übrigens seit gestern Ferien ^_^] Ja, das war es heute ... jedenfalls mehr oder weniger.
Wiedermal hab ich mich am Nachmittag mit Train getroffen. Draussen sitzen wir, wie wir so gerne sagen, wie "Fahrende" auf der Starsse und erzählen uns die neusten updateden Versionen vom Schnee von gerstern. Irgendwanneinmal stösst Bando noch dazu, der gerne ein wenig, nicht gemobbt, aber, nunja,
ein wenig gemobbt wird (^^/). So geniessen wir das einigermassen schöne Wetter, während ich auf der Strasse (ja, wie ein Fahrender und nein, dort hat es nur 1% Verkehr) liege, Train den
Zorro übt und Bando sich ärgert, dass es fad sei.
Laber-Themen
- Dass wir am Mittwoch in den EuropaPark fahren und Bando nicht in die erste Reihe der SilverStar-Achterbahn sitzen will.
- Dass ich mir vor ca. 2 Monaten eine halbe Portion Linzertortenteig ins Gesicht und in die Haare geschmiert, mir einen Irokesenschnitt gemacht hab. Die Fotos hab ich btw noch

- Über Mölche, da wir quasi Sammler deren sind und in dem Gebiet ziehmlich Erfahrung haben

- Ein Argument und Gegenargument - Thema: AKW - Ja oder Nein. Ich war dafür, hab dann hochhaus gewonnen, weil ich mir im Kopf schon 100 Rechtfertigungen für ein "Ja" zurechtgelegt hatte. \(^_^)/
So haben wir den ganzen Nachmittag schwatzend an der frischen Luft verbracht ... langweilig nicht? Hättest du etwas interessantes hören wollen?! Dann komm am Mittwoch (oder eher Donnerstag ^^) nochmal vorbei und sieh dir den EuropaPark-Eintrag an. Das wird bestimmt ober-kewl
Nach dem Konzert im Musikhaus unseres Dorfes, am letzten Samstag, war die Stimmung hoch. Also beschloss man, im Anschluss noch eine Pizza essen zu gehen, in die nahegelegene italienische Pizzeria. Gesagt getan, so finden wir uns 10min später, etwa 5 Gitarristen, 1 Schlagzeuger, 3 Klavierspielerinnen und noch irgendwelchen Krimskrafs like Saxophon etwa 3, in der Gaststube wieder. Alle haben wohl grössere Augen als Bäuche und bestellen grosse Pizzas (ich eine
Calzone 
), Biere und Ice Teas. (Ich bleib natürlich keusch und bleibe bei Ice Tea xD). Der Mädchen Magen war, wie vorherzusehen war, schon nach der halben Pizza voll. Und da komm ich ins Spiel: Solange es keinen Gorgonzola drauf hatte ging ich umher und lud alle angegessenen Teile auf meinen Teller. Ohne zu bezahlen bekamich so schnell eine Zweite, Dritte Pizza. Freude herrscht. Als um 10Uhr die ersten gehen war ich immer noch am essen. (Was jedoch nicht unbedingt an der menge lag. Ich esse generell sehr langsam ;D). Schlussendlich waren fast alle gegangen, nur noch der Gitarren, Schlagzeug und Klavierlehrer war da. (Ya, die waren auch dort ôo). Dann habe ich mich zu denen gesellt, und ich hab von ihnen noch einen Nachtisch, einen Bananensplit, gesponsert bekommen. WIE NETT

Auch ich erlebe schöne Tage ^__^
Morgens
halb 10 halb 12
in Deutschland in der Schweiz,
Knoppers Akira. Musik ist angesagt. Zuerst mal ein kleines Einsingen. Lalalalaaa, wie wir uns das gewohnt sind. Im Anschluss singen wir "Santa Lucia", etwas Opern-mässiges. Das Fade-Out belässt unser Lehrer nicht in einem Dmoll (iirc), sondern zieht etwas einer art chromatischen Tonleiter rauf und schmückt das Ganze mit Musikalischen Sonderheiten.
Vorstellung. Ab 2min 45 (so, nur krasser). Wie es nie gescheht, beginnen wir alle zu applaudieren. Wir klascthen und klatschen. Der Lehrer weiss nicht was tun. Wir grölen, lachen, klatschen, pfeifen. Schlimmer als an einem Popkonzert. Der Ärmste winkt ab, aber wir lassen nicht ab, ehe etwa 2min der gesamten Lektion in Klatschen aufgelöst war. ;D
Als zweites zog einer der Schüler eine
gefüllte Flasche Wodka auf den Tisch. "Du bist sooo nah dran am Arrest kriegen", meinte Herr G. Grinsen geht durch die Klasse. 2min später kommt eine andere Schülerin und muss iwelche Strafaufgaben machen. (Wobei niemand weiss warum). Ende der Stunde als sie wieder geht, ruft ihm der selbe Schüler X nach: "Bis zum nächsten Mal". (Nicht Verstanden? Dass sie das nächste mal wieder schreiben kommt

) Die Klasse grölt, grölt nochmehr, als der Schüler X Strafarbeiten bekommt. ;D
Zum Schluss hat der Lehrer noch einen rassistischen Witz, gegen Schwarze gebracht, obwohl wir einen Philippino mit besagter Hautfarbe in der Klasse haben. Du kannst dir vorstellen, wie wir lachten. ^____^
... es sind die Schüler ...
Ich bin ein Trink-Mensch. Ich hab immer Durst. Daher pflege ich auch, am Donnerstag Nachmittag immer einen kleinen Tetrapackdrink, etwa einen Orangensaft als Pausen-Verpflegung mit einzupacken. In meinem Schulsack befindet sich Mathematik, Chemie, Biologie und Geschichte. Bücher hefte, Unterlagen usw. Ground Zero war in Mathematik. In der hintersten Reihe gab es eine Rangelei. Der Idiot, welchen ich hier nun ungenannt lassen möchte, stösst einen zweiten, welcher direkt an mich "rauffällt". Ich falle rückwärts gegen die Wand.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Im Rot-Orangen Kreis ist meine Tetrapackung O-Saft, welche sich mit Highspeed einer H-Bomb-Verteilungs-Rate ausbreitet ... und zwar an der Wand, am Boden;
und verdammtnocheinmal in meinem Rucksack.
Das Ausmass an Zerstörung eines 33cl fassenden, zuckerhaltigem Getränk ist unvorstellbar gewaltig. Ich hätte diesem hirnlosen Jodelschnepferich am liebsten ein übergebraten hielt mich jedoch zurück. Die Sauerei an der Wand respektive Boden liess ich selbstverständlich ihn aufputzen. Ob ich mich rächen werde, steht noch in den Sternen ... bis zum Augenblick. Diese Meinung hat sich jedoch schnell geändert, als ich, wieder zu Hause, das Debakel genäuer unter die Lupe nahm. Die Bücher haben nun gelben Rand. Meine Mäppchen mit Papierunterlagen sind alle zum Wegschmeissen. Alle gelbe Ränder. Die Hefter ... nein, nicht irgendwelche Hefter, das Biologieheft, mein Lieblingsexemplar, wurde von oben bis unten mit hässlich riechender O-Flüccsigkeit besudelt. Dieser Schwachmatikus hat noch zu büssen. Der hat mir die Laune nicht nur von heute, sondern von den nächsten 5 Monaten versaut, da ich jedesmal an ihn denken werde, wenn ich den Rucksack öffne, und mir ein beissender Gestank aus den Heftern mir in die Nase steigen wird.
Ja, das war heute. Anfangs Morgen gleich bei einem neuen Dozenten. Dann bringt der
"Moorenköpfe", wie wir die nennen, mit. Aus dem Zusammenhang nennt er die plötzlich "Moorengrinde"*. Wir sind in der hintersten Reihe, völlig unüblicherweise für uns, fast unter den Tisch gefallen. Wir mussten so grölen. Das hatte stimulierende Wirung auf den ganzen Morgen. 5min später erstellt er einen Klassenspiegel. Yannik nennt sich Mathias und der echte Mathias stellt sich als Yannik vor. Riesen Gelächter. Jedoch vom Lehrer unbemerkt.
Am Nachmittag nach dem Schulsport haben Sam und ich noch miteinander geplaudert. Da standen wir neben der Turnhallentür, welche automatisch schliesst, wenn sie zugestossen wird. Nach dem Motto "Jeden Tag eine böse Tat" haben wir die Türe zugemacht. Alle 3min konnten wir nun lachen, wenn ein kleines Kind kam und die Tür nicht öffnen konnte. 10min später kam die Lehrerin ... auweia. Wir drehten uns um. Die Kinder alle weg. Sie zieht an der Tür. Es gibt das Geräusch, welches sich nicht öffnende Türen von sich geben, wenn sie sich nicht öffnen. Sam lässt ein ganz kleines verkneiffendes Lachgeräuschlein von sich. Ich bin fast erstickt; ich heulte, meine Augen tränten. Sam presste sich die Hände auf den Mund. Und diese hexe verschwand nicht. "Ist sie noch da?", flüsterte ich zu Sam. Mit einem nicken und ein wenig Gesichtssprache gab er mir zum Verstehen, dass sie noch da war, und zu uns schaut. Als sie endlich weg war, haben wir losgeprustet, gelacht, gegrinst, uns kaputt-, krank-, schief-, und totgelacht, geschmunzelt, gekichert und geheult. Auf dem Boden gewälzt.

Es war nicht ausschliesslich wegen dem Ereignis. Wir waren einfach Müde. Der Zustand, dass es Mittwochs Latein Lektion 26+27, Donnerstag Englisch 26-30 und Freitags Französisch 1-6 Repetion gibt, war so schlimm, dass es einen Gegenteilreaktion hervorrief.
Es tat uns bei Gott gut ^^
*Es ist schwierig der Witz zu sehen, für nicht dabeigewesene.
Info Punkt 4
steht für: Der böse Montag; Der Tag X; Das Armageddon
einer meiner Traumtage ;D
Der böse Montag: Das Unheil fängt früh an. Laut meiner Prophgezeihung vor etwa 3 Wochen, darf ich, der mich immer so aufrege über den Infantilismus der anderen wenn es über sexuelle Dinge geht, darf einmal im Jahr einen bösen, perversen Witz bringen. Dieser Tag, der böse Tag, ein Montag, war heute. Aus dem Gespräch heraus (indem es über Frauen ging), hab ich einen ganz argen, überhaupt nicht kinderfreundlichen Witz gebracht. Wir beide, Sam und ich, waren dermassen schockiert ... Sam schaut sofort auf die Uhr, um den, wie er ihn nannte, historische Augenblick festzuhalten (ich mag Menschen, die bei Daten auf die UHR gucken ^^), in dem ich, der bravste Jünger unseres grauen Ordens, einen solch antiprüden Joke von mir gab. Ich lachte 9min Pausenzeit (Das Übel ereignete sich in der 6. Minute) über ihn. Ich bin fast gestorben. Sowieso nicht recht auf den Beinen, ist mir der Schleim aus der Nase gelaufen, mir kam Kotze hoch usw. Der böse Montag.
Der Tag X: Schule tötet. Am Nachmittag Französisch. Wir bekommen eine besonders schwere französische Arbeit zurück. Ich war, bescheidenermassen Klassenbest. Sam war, nunja, er hatte eine 4, also sehr schlecht. (In der Schweiz). Der TAG X. Wir mussten eine Krisensitzung einberufen. Was lief falsch am Plan B? Was mussten wir ändern? Ich als sein Assistent schlug gleich Plan Z vor, Suizid. So tief sei er nicht gesunken, und werde er auch nie sinken, meinte er. Nach längerer Analyse beschlossen wir Plan VB, nach Schema F auszuführen. (Ich möchte hier das Schema F nicht näher erörtern, da es das mit Abstand komplexeste ist, von unseren vielen Schemata. [ya, und es ist Tatsache, dass die existieren.]) Laut Schema F würde der Triumph nächsten Donnerstag starten ... in der Chemi ... argh, das Schimpfwort nehme ich nicht in den Mund. ^^
Das Armageddon: Ya, die letzte Schlacht von den apokalyptischen Reitern. 16.45Uhr: Turnen; Fussball. Sam, 2 andere und ich ggn eine uns fussballerisch hochhaus überlegene Mannschaft. Kurzerhand waren wir die apokalyptischen Reiter und opferten uns heroisch für jeden Ball. Ich war eben in eine Dramaturgie versunken, indem ich Patroklos, sterbend, vor den Toren Trojas mimte, und dabei das Spiel vergass, als wir ein Tor schossen. Trotzdem unterbrach ich meine Vollführung nicht und sprach meinen letzten Wunsch an die Hinterbliebenen. Der Ball flog auf unser Tor. Die letzten Kräfte mobilisierend, warf ich mich beschützend dazwischen und verhinderte ein erstes Tor unserer Feinde. Um es kurz zu machen, wir verloren 3 zu 1. Aber 5min später wussten wir, dass das nur die Vorboten von Azrael, des sechsflügelten Seraph, waren. Gegen diese 6 Teufel konnten wir schlichtweg nicht gewinnen. Die Schlacht dauerte 7min, und wir verloren 6 zu 0. Der
Weg war qualvoll. Schlimm. Am ende waren wir völlig demoralisiert.
Ein kleiner Aufsteller: Der Weg ist das Ziel
Wieder Mittwoch, wieder Bandprobe. Quasi prophylaktisch, damit unsere Fähigkeiten nicht einrosten, haben wir unsere Anthologie von Songs wiedermal alle durchgespielt. Etwa Choral, wenn man das so nennen darf, Nummer 3, war
"Holiday". Jedem Greenday-Fan ein Begriff. Nun kommt das, was vielen vielleicht unspektakulär erscheinen mag, für mich jedoch ein tolles Erlebnis war: Nach dem ersten Interlude (wenns denn eines ist) kommt mein Solo. (Nein im Original ist keines

) Solo, welches ich improvisier. Ich hab aus Gründen der Skiferien schon seit 2 Wochen nichtmehr meine Klampfe missbraucht. (ohyarly =O) Heute jedoch war es war es eine Förmliche Vergewaltigung meiner doch so durchschnittlichen Yamaha Pacifica im Sunburst-Style. Ein Solo Lead, Gain fast voll oben. Dann: zuerst fein begonnen. Background macht 3 vorgesehene Breaks. Sie gehen ein wenig aus dem Tack. Das merk ich sofort wenn ich am Impro bin. Dann sind sie bereit. Triolen, Quintolen - Off-Beats und Gebunden sowie Punktiert. Die kaputtesten Pausen an den kaputtesten Orten. Out-Playing auf dem ganzen Hals. Dann ein Riff, 3 (ya 3 =O) Takte mit Bend - PullOff - Pick. Das war so geil, den anderen standen die Münder offen. Oh mein Gott, die haben mich nachher so gelobt, wir war es nirgens mehr Recht. (Wenn mir alle immer eintrichtern dass ich gut bin ... hach, daraus wächst Arroganz ;D). Wie dem auch sei: Alle waren Happy und ich war Zeus von Europa =D
Zum letztenmal heute trete ich den Schulweg zum "Random-Franzseminar-Haus" an.
Zum Abschluss sollten wir einen Film schauen, und dann analysieren. "Derborence" heisst das gute Stück. Wem Goldau in der Schweiz ein Begriff ist: Derborence ist in etwa das selbe, einfach in der Romandie. Kaltbütig wie ich bin, hab ich dem netten Herrn gesagt, dass ich nicht hierhin in ein Seminar gekommen sei, um einen Film zu schauen. Das kann ich auch zu Hause machen. Ich habe mir in diesem Moment eben selber den Briefkastenschlüssel in den Briefkasten geworfen. Barsch wurde ich in ein anderes Zimmer geschickt, wo ich dann ganz alleine "nur" Repetitionsübungen zum Subjonctif, Futur, Imparfait, Passé Composé sowie simple, dazu des pronoms personnels, possesif und so weiter und so fort. Ich gammelte vor mich hin und löste in den 5h morgen ca. 7 A4 Blätter, welche ich dann stolz dem Lehrer abgab. Am Schluss verabschiedeten wir uns alle und hatten so ein schönes Gefühl, viel Wissen gewonnen zu haben, jedoch eine total semaine piètre hinter uns zu haben.
Wie dem auch sei, am Nachmittag sind ich und Conan noch einen kippen gegangen um nächste Woche, in welcher wir zusammen in die Skiferien fahren, zu besiegeln.
Cya nächste Woche. ~___^
Früh morgens:
Ich werfe durch die Augenschlitze einen kleinen Blick schlaftrunken auf die Uhr neben meinem Bett. kB00m! Auf einen Schlag war ich hellwach. Es war genau 07Uhr Loch, Loch. Um halb 8 beginnt der Kurs. Stress pur, schon am morgen früh. Ich stopfe mir hastig ein paar Cerealien in den Mund und ab gehts ... es ist erst 7:10? Jetzt war ich aber schnell. Mein Schulweg beträgt per Fahrrad ca. 2min. Also setz ich mich nochmals hin und löse nochmals schnell den Rubik's Cube in einer für frühm am morgen fulminanten Zeit von 1min 46sec.
Wie es das Schicksal wollte, welches übrigens immer mit gezinkten Karten und vor allem gegen mich spielt, war es Fakt, dass der Kurs um 7:15 losging ... komischerweise begrüsste der Lehrer mich, der 10min zu spät Gekommene, äusserst höflich. Thema heute: Abwechslung. Anstatt unser Wissen über Französisch weiterauszubauen (ich bin atm in einerm Französisch-Seminar), sollten wir heut "English in Situations" haben. Wir wurden an verschiedene Orte zugeteilt. Wiederum das Schicksal (ich hasse es) brachte mich zu einem Englischlehrer der 2.Klässler. Als Aushilfe (eher als Spielzeug ._.) des Lehrers sollte ich dort dabei sein:
Zuerst las der Lehrer und ich eine Konversation für die Kleinen. Ich war Julia, und er war Romeo. (War ja klar ;D) Als Julia zu sterben gedachte und wir in einer Dramatik-Ekstase unser Leiden zum ausdruck gaben; es war wirklich herrlich, wie ich auf Englisch meine Liebe zu Romeo vor mich hinimprovisierte; waren die letzten Verse angebrochen ... da stand als Akteur 2x Romeo. Der Lehrer hat das net gemerkt und hat eine Pause eingelegt und mich ganz vorwurfsvoll angeschaut, dass ich nun weitermachen solle. Kurzerhand wurden wir vorübergehend schizophren und tauschten die Rollen, sodass er, der Julia, zuerst "sterben" musste. (Lies die Geschichte, dann weisst du, warum da "" sind

).
Nach der Stunde auf dem Gang sagte ich so vor mich hin, dass ich mich irgendwie verarscht gefühlt hätte. Malheureusement stand der Lehrer praktisch neben mir. Ausrededia, die InBrain Enzyklopädie, begann zu rattern. Ich kam nur bis zum hunderttausendsten Ergebnis, als der Lehrer sagte: Was ist?! Nuja, ich hab ihm dann gesagt, dass ... ähm ... ya, was eigentlich meinen Sie? ... War gerettet, er hats wohl nicht richtig verstanden.
WS > Schicksal ;D
15:30 Uhr; Mein Zimmer. Die Schlacht beginnt. (
Dieser Eintrag wird vielleicht etwas länger, lohnt sich aber zu lesen 
)
Ich habe mir vorgenommen, meine nicht allzugrosse Anthologie von Engergy-Drink-Dosen, welche überhaupt nicht nur aus den solchen besteht, auf mein Vorhänge-Aufhänge-Brett zu stellen, so, dass es eine bessere Gattung macht, als wenn sie einfach überall in der Gegend rumstehen. Man geht also in den Keller, die kleine Leiter holen um mal auf auf den zukünftigen Standort der Dosen einen Blick zu werfen. Überschlägig 2cm Staub "türmten" sich da auf. Ich wär fast von der Leiter gefallen, als mich das schwere, mir bevorstehende Schicksal einholte: Ich musste alles runterstaubsaugen. Geht man also nochmal runter und holt den Dyson, Hoover, oder was auch immer, und beginnt zu saugen. Der Staub fliebt mir um die Ohren, ich muss niesen, im Hintergrund läuft schon zum 3. mal "Don't stop me now" von Queen. (Das Lied wurde extra repeatet, damit es mich anspornt

). Nach langem Fight mit dem (ich schau eben bei Google nach, was denn ein "Lumpen" zu schweizerdeutsch, in gepflegtem Hochdeutsch heisst) Wisch
lappen und Staubsauger beginne ich neue Hoffnung auf Sieg zu schöpfen. Weitere 30min später, stehe ich immer noch auf der Leiter, jedoch 24 leere Engergydrink-Dosen im Arm haltend. Nach verrichtender Arbeit und schon voll im Putzfieber entschliesse ich mich, auch noch den Rest des Zimmers auszuputzen. Welch grässlicher Fehler. Rund 2h später, nach Ablauf sämptlicher "Supertramp"-CDs, sowie weiteren 2 "Queen"-CDs habe ich alles geschafft. Das heisst, geputzt. Mein Zimmerboden ist tapeziert, und ja, ICH kann auch den Boden tapezieren, und zwar mit uralten Dokumenten, Fotos, Zeichnungen usw usf & ggf etc etc pp. Ich sortiere nach Gutdünken Spreu vom Weizen. Abfall, Aufbewahren, Abfall, Aufbewahren. Aus allem Gerümpel werden zusammengerechnet cs. 2 Ordner voll (wenn nicht mehr) A4 und A3 Blätter weggeschmissen. Darauf hätte Harry Potter 8 2x platz gefunden. (Einige der verschollenen Zeichnungen und geschriebenen "Attesten" werden noch ins Internet gelangen ;D).
Nach 5maligem Treppen-rauf-und-runter-rennen ist alles von meinem Zimmer, was nicht in mein Zimmer gehört, in andere Zimmer verteilt. (1. Gang: Leiter; 2: Altpapier; 3: Altpapier, 4: Doks, die jetzt neben dem PC liegen, 5: Sonstiger Kram). Schlussendlich musste ich noch ein 6. mal rauf und die Musik ausschalten. ;P
Ich möchte hier allen anraten, ihr Zimmer auch wiedermal aufzuräumen. Es lohnt sich. (Abgesehen davon, dass ich nun staubig bin, totmüde, mein iPod-akku empty ist, ich Muskelkater hab vom Staubsaugen, immernoch GAU-ähnliche Konsequenzen in meinem Zimmer sind und, und, und ...)
Ya, Comments per PM. ^^
12:30 Uhr, Bandprobe. Alle sind ihre Instrumente am einrichten. Ich schelepp eben den Marshall-Amp des 2. Gitarrists hoch, als ich der Geistliche unseres Dorfes auf unser Bandraum zusteuern sehe. "Was macht denn der hier?" "Hoffentloch kommt der nicht zu uns ...". Anmerkung: Ich hab nichts gegen unseren Pfarrer. Im Gegenteil, er kann supernett sein. Aber wenn er in einer solchen Situation aufkreuzt, endet das meist in einer prekären Lage. Wie dem auch sei, er kommt tatsächlich zu uns. Was er will? Er will uns anheuern an der diesjährigen Konformation ein, zwei Liedchen zu trällern. Jetzt kommt der heikle Punkt: Eigentlich will man ja nicht und eigentlich will eine Rockband keine Kirchenlieder spielen (nicht das ich was gegen solche hätte ... aber es passt nunmal einfach nicht). Nun kommt der Pfarrer ins Spiel: Er ist ein begnadeter Rhetoriker. Ein Genie in seinem Gebiet. Es ist ein Hybrid zwischen Matthias Pöhm und Joseph Goebbels, der nicht scheut, all seine verdammten Register zu ziehen, ein Tsunami von Redegewandtheit über uns hereinbrechen zu lassen, um uns zu überreden. Kein sterblicher, halbwegs höflicher Mensch entkommt ihn ... sowie wir armen Rocker. Nun spielen wir am 16. März in der Kirche zur Konfirmation 2, 3 Lieder, mit "pfarrerischem" Extra-Touch ;D
Des Lebens Wege sind nicht immer spannend wie man denkt ... auch ich bin keine Ausnahme. Hier möchte ich schildern, wie der heutige Tag, als normaler wie es deren viele gibt, in das grosse Buch der Schule eingegangen ist:
06:00 Aufstehen. Ich höre draussen schon den Regen. Oh nein, morgens um 6 schon einen riesen Anschiss. Nach einem kleinen Happen Frühstück (ja ich bin einer der wenigen noch lebenden Frühstückesser der Welt), starte ich mit dem nassen Weg zur Schule. Latein, Psychologie, Französisch, Mathe und als Leckerlie noch Musik. Nach einer mühsamen Franzarbeit, in der ich (muahaha) gut abschneiden werde, da ich es gewittert hab, dass was kommt, passiert nichts mehr Aufregendes, ausser vielleicht, dass ein Klassenkamerad ein Traubenzucker durchs Zimmer schmeisst, der Lehrer draufsteht und es eine riesen Sauerei gibt. Über Mittag stelle ich eine neue Miseren-Rekord auf im Rubik's Cube: 4min. Nachmittag mit Bing-Spiel, anstatt Informatik wird auch gut überstanden. Um 18.15, nach der Schule, kommt Sam vorbei um einen Datenaustausch zu vollbringen, da er Montags fehlte. Dies Operation haben wir Miranda genannt, auch wenns in Wirklichkeit keine grosse Sache war.
So, man sieht, dass auch mein Leben nicht 100% Aufregender ist als andere
Wir sind auf dem Heimweg von einer unserer Meisterschaftsrunden im Unihockey. Wir sind Sang und Klanglos in einem völligen Desaster untergegangen. Der ganze Sonntag Nachmittag steht im Regen. Die Moral des Teams steht bei 37 Grad Unternull. Nuja, wir sitzen zu 4 in einem kleinen Peugeot unserer Trainerin. Ich linse wieder und wieder verängstigt auf den Tacho, welcher, wie ich mir einredete kaputt ist und darum imm 10km/h zu schnell ist. Die Trainerin, ihres Könnens sicher, am Handy; was eh schon verboten ist. Wenns nicht schon genug wäre, fingert sie noch am Radio herum, aus welchem grelle B00m-B00m Musik, wie ich sie nenne, Techno, dröhnt. Hier mal einen auf der Autobahn wie behinert überholen da mal ... ?! warum fährt sie auf den Pannenstreifen?! Wir kommen auf den Randstein. "Huch!". Sie fährt wieder gerade, die eine Hand am Telefon bzw halb am Steuer, die andere eine Zigarrette umklammernd, "Lärm" aus einem kaputten Radio hörend. Ich dacht', mein letztes Stündchen habe geschlagen und ihre einzige Reaktion ist *Huch.*
OMG da fragt man sich schon >_> Es mag nicht spektakulär tönen, aber ich in meiner derzeitigen Verfassung bin fast gestorben ;__;
Es lag an uns, WS und Conan*, eine ganz heikle Mission bis zur Deadline um 16:00 Uhr korrekt auszuführen: Einkaufen für die Sylvesterparty. Um 13:00 Uhr ging es mit der ersten Komplikation los, dass wir beide je vor einem anderen Laden aufeinander warteten. Als wir uns nach 37 sec Handygespräch wiederfanden, waren schon wertvolle 15min vergangen. Wir stürmten in den Laden, Einkaufswagen wie ein Militärfahrzeug behandelnd. Pommesfrites und eine Pizza von gigantischem Ausmass war das erste Ziel. Danach noch die Getränke. Wir haben für 4 Personen etwa 21 Liter Flüssigkeit, sowie eine 2-Wochen-Ration an Nahrungsmitteln wie Chips und Co. Kurz vor 16:00 Uhr haben wir es geschafft, alles einzukaufen und den Schlüssel für den Raum, in dem wir uns treffen werden zu organisieren.
Der Krieg war gewonnen. Heute Abend findet die Party statt. ;D
Wie vielleicht einige wissen, hab ich seit einer Woche eine neue Stereoanlage. Dieses Superding vermag mein Zimmer unter eine enorme Belastung zu setzen, indem sie es mit einem drönenden Bass voll strapaziert. Heute, als niemand da war (auch keine Nachbarn), hab ich einmal, während ich an einem zweiten Bild von
Arisa gemalt habe, die Anlage voll aufgedreht. Rush - The Spirit of Radio, ist imo genug koplexes Lied um es mit dem Yamaha-System voll aufzunehmen. Nach 45 Minuten, als ich etwa ein Drittel meines Kunstwerkes beendet hatte, musste ich die Musik wieder zurückdrehen, weil die Leute wieder zurück ins Haus pilgerten.
Was für ein Erlebnis :o
xD
14:27Uhr ... ich stürme unter der Dusche hervor, da wir, ich und Sam*, uns um 14:30Uhr eigentlich im Kaffe, nicht weit weg, treffen wollten. Als ich, 10min zu spät, da war, erblickte ich keine Spur von Sam. Nach einiger Weile kam er jedoch auch aus dem Nichts herbeigetrottet und wir sassen gemeinsam im Kaffee. Nach der 2 Stangen Bier nicht, dass er/ich besoffen war, im Gegenteil!! begannen wir über Astronomie zu reden. Besonders spannend wars, als wir im Kopf [hilfe @__@] eine Kapazität eines Raumschiffes auszurechnen begannen, wie man zur oortschen Wolke kommt. Nya, lustig wars allemale. ^^
14:03Uhr ... Train* und ich diskutieren über Onomastik und vor allem Anthroponymie als wir plötzlich auf Gandhi stossen. "Gandhi ... ?" wundert sich Train, "gibts nicht noch einen anderen ..." Wir denken und denken ... DALAI LAMA! "Gandhi, Dalai Lama. Omg, das sind alles die selben Jungs von dadrüben". Irgendwie kommen wir einer Verschwörung auf die Spur, dass diese beiden Weisen wohl ein und die selbe Person gewesen waren. Sie sehen sogar ähnlich aus ... sofort konsultieren wir Wikipedia. Nein; Gandhi und Dalai Lama sind zwei völlig verschiedene Leute. Jedoch war's ein lustiges Erlebnis ;D
Nya, auf dem Übergang zwischen gestern und heute ... MITTERNACHT. Plötzlich fing es bei mir zu Husten an ... das kann man sich nicht vorstellen. Ich fühlte mich, wie nach einer Ladung diisopropylaminöthylmethylphosphonothiolat (richtig geschrieben? ôo) in den Mund hinein. Ich hustete und hustete und es wollte kein Ende nehmen ... irgendwann bein ich dann doch eingeschlafen
mist xD
Alle diese Berichte entsprechen der Wahrheit.