

Need For Speed: ProStreet ist mittlerweile bereits der 11. Titel der NFS Reihe.
Im Vergleich zu seinen letzten vier Vorgängern (Underground, Underground 2, Most Wanted & Carbon) führt ProStreet das Spiel wieder weg von der Straße und den illegalen Straßenrennen. Stattdessen liefert man sich nun auf abgesperrten Rennstrecken heiße Rennen um den Titel "Street King". Die Meinungen über diese tiefgreifende Änderung des gesamten Spielkonzepts stoßen bei den Fans daher auf geteilte Meinungen. Es gibt keine freie Fahrt mehr und auch Dinge wie Polizeiverfolgungen und Verstecke gehören der Vergangenheit an. Alles in allem macht ProStreet jedoch eine gute Figur und bringt neuen Wind in die Serie.
Ich habe intensiv die 800 MByte große Demo getestet, werde mir aber bald die Vollversion kaufen und diese Seite somit kräftig ausbauen.
Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass ProStreet neue Maßstäbe in Sachen Grafik setzt.
Die Wagen sehen absolut fotorealistisch aus und sind zum Teil schwer von ihren realen Artgenossen zu unterscheiden. Der Detailreichtum ist enorm. Wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, kann man sich an diesen Prachtbildern nicht mehr sattsehen. Auch die Spiegelreflexe sehen absolut fantastisch aus. In einem Auto mit Glanzlack spiegelt sich die Umgebung klar und deutlich wieder und vom Detailreichtum geht nichts verloren.
Wer jetzt denkt, dass er für diese grafische Leistung eine moderne High-End Grafikkarte braucht, der sei beruhigt. Auch mit einer kleinen Grafikkarte ist das Spielgeschehen bei gutem Aussehen zu bewundern. In meinem Fall habe ich die Auflösung auf 640 x 480 gestellt und die Umgebungsdetails auf niedrig. Den Wagen kann man dabei auf hoch lassen, so sieht dieser dennoch toll aus. Die geringe Auflösung stört nicht unbedingt. Das Bild wirkt auch auf 19" Bildschirmen nicht pixelig, sondern eher weich. Ich habe eine Nvidia GeForce 8500 GT (256 MByte VRam, ca. 70€) und erreiche mit diesen Einstellungen zufriedenstellende 30 Bilder pro Sekunde. Wer allerdings alle Deatils genießen auf Auflösungen wie 1280 x 1024 zocken will, der sollte schon zwischen
180 und 250€ für eine starke Grafikkarte investieren (Nvidia GeForce 8600 GTS, 8800 GT oder ATI Radeon HD 3870).
Neben dem tollen ersten Eindruck machen allerdings noch andere Faktoren ProStreet zu einem absoluten Augenschmaus. Erstmal in der Need For Speed Geschichte verfügt ProStreet über ein ausgereiftes Schadensmodell. Während in Carbon und den anderen Vorgängern selbst die spektakulärsten Crashs nur ein paar Kratzer im Lack und zerstörte Scheiben mit sich brachten, wird hier bei einem Crash der gesamte Wagen zerlegt.
Bei unvorsichtiger Fahrweise kann da schon mal ein Totalschaden das Aus bedeuten. Dann muss der teuere Motorblock als Knautschzone herhalten.
Die nächste grafische Revolution stellt der Rauch dar. Statt simplen schwebenden 2D Texturen, wie sie noch vor kurzer Zeit häufig verwendet wurde, ist der Rauch nun ebenfalls 3D. Allerdings ohne Ecken und Kanten. Die Rauchschwaden sind weich und durchsichtig und auch die wabernden Bewegungen sehen absolut perfekt aus. Wie Wolken, die sich um die Reifen wickeln. Aber was versuche ich hier zu erklären? Schaut es euch selbst auf dem Screenshot zur Linken an.
Ein Bild sagt mehr, als 1000 Worte. Und ein Video noch mehr. Aus diesem Grund habe ich hier ein paar von selbigen vorbereitet. In den Videos ist die Geschwindigkeit zum Teil in MPH angegeben.
Um den entsprechenden KMH Wert zu erreichen, müsst ihr einfach mit 1,6 multiplizieren.
Bei Bedarf kann ich die Videos auch mit besserer Qualität zur Verfügung stellen.
Wem der Screenshot noch nicht gereicht hat, der kann hier den Rauch in Aktion erleben.
Einer der neuen Rennmodi in ProStreet ist die Speedchallenge. Hier muss man an mehreren CheckPoints möglichst hohe Geschwindigkeiten erzielen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Lohgock007 und Plinfa bedanken, die mir beim hochladen der Videos geholfen haben.